Sonderduck aus IKZ Effiziente Erdwaerme

Wir informieren über folgende Presseveröffentlichung:

Beim Anklicken erhalten Sie den kompletten Artikel.

Technische Mindestanforderungen Effizeinzhäuser und Nachhaltigkeitszertifikate

Die Bemessungsgrenze für Förderung von Einzelmaßnahmen im Gebäudebestand kann durch Erlangung des Standards „Effizienzhaus“ oder die Erlangung eines Nachhaltigkeitszertifikates deutlich erhöht werden.

So muss der nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) berechnete Wärmebedarf des Effizienzhauses bei einem EE-Paket zu einem Mindestanteil von 55% durch die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.
Dazu können folgende Arten der Wärmeerzeugung verwendet werden:

  • Nutzung von Solarthermie
  • Eigene Erzeugung und Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung, ausgenommen Stromdirektheizungen auf der Basis von Festkörperwärmespeichern
  • Nutzung von Geothermie / Umweltwärme / Abwärme aus Abwasser mittels Wärmepumpe
  • Verfeuerung fester Biomasse
  • Verfeuerung gasförmiger Biomasse
  • Anschluss an Fernwärme, die zu mehr als 55% durch die Arten der Wärmeerzeugung nach den Buchstaben a bis e erzeugt wird

Die Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien können nach den Vorgaben des § 34 GEG kombiniert werden.
Bei der Nutzung erneuerbarer Energien müssen neben den Anforderungen an den Mindestdeckungsanteil alle sonstigen relevanten Anforderungen der §35 bis §42 bzw. §44 des GEG erfüllt werden. Die vereinfachte Flächenformel zur Nutzung von Solarthermie (§ 35 GEG) und Strom aus erneuerbaren Energien (§ 36 GEG) ist nicht anzuwenden.

Unter diesem Link können Sie die Technische Mindestanforderungen zum Programm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude herunterladen.

Presseveröffentlichung in der aktuellen Ausgabe von „HEIZUNGS- & ENERGIETECHNIK“

Erste GeoCollect – Anlage in Lettland

Die Firma ETS Energotaupošās tehnoloģijas un sistēmas verbaut aktuell die erste GeoCollect – Anlage in Lettland.
Es handelt sich hierbei um eine Anlage mit 8 GeoCollect – Strängen für ein Einfamilienhaus in LV-2167 Tīraine. Die Besonderheit hier: Die GeoCollect – Stränge werden nach dem Tichelmann – System angeschlossen.
Wir freuen uns auf weitere zukünftige Projekte in Lettland.

BIM-Datensätze für die Planung von GeoCollect-Anlagen

Der Planung von Gebäuden auf Grundlage intelligenter, vernetzter Daten, dem sogenannten Building Information Modeling (BIM) gehört eindeutig die Zukunft.

Wir haben uns darauf eingestellt.

Ab sofort finden Sie als Planer oder Architekt unsere Standard-Verlegeschemata für GeoCollect-Anlagen und die Komponenten der Hauseinführung als BIM-Datensätze (*.ifc-Dateien) auf unserer Homepage zum Download unter dem Menüpunkt „Services“ (https://www.geocollect.de/bim-datensaetze/).

Für die korrekte Auslegung einer GeoCollect-Anlage steht in wie gewohnt unser Auslegungsrechner unter https://www.geocollect.de/auslegung/ zur Verfügung.

Wussten Sie schon …

… dass man GeoCollect-Anlagen auf kleinen Grundstücken mühelos in zwei Ebenen verlegen kann.
Die untere Einbautiefe liegt dann bei mindestens 2,30; der Zwischenraum zwischen den unteren und den oberen Strängen wird komplett eingesandet. So werden auch die tieferen Stränge schnell regeneriert. Die Auslegung erfolgt dabei nach den Auslegungswerten für Sandboden.

Und:

Bei Großanlagen werden oft mehrere GeoCollect-Stränge nach Tichelmann zu Gruppen zusammengefasst und nicht einzeln an einen Verteiler geführt.
So kann eine 120 kW – Anlage z.B. mit einem 12-fach-Verteiler, zu dem immer 10 nach Tichelmann verschaltete Stränge als Gruppe mit 40er PP-Rohr errichtet werden.

GeoCollect-Simulationen jetzt in Polysun möglich

Wir haben die letzten Wochen genutzt, um gemeinsam mit dem Software-Anbieter Vela Solaris, basierend auf validen Messwerten, die Grundlagen zur Simulationen von GeoCollect-Anlagen mit der marktgängigen Simulations-Software „Polysun“ zu erstellen.
Das Ergebnis liegt nun vor.
Seit heute steht bei Vela Solaris unter https://www.velasolaris.com/downloads/ die neue Release von Polysun zur Verfügung; nun mit der Auswahlmöglichkeit von GeoCollect als Quelle für Sole-Wärmepumpen.
Die Grundlagen einer soliden Auslegung des GeoCollect-Systems sind nach wie vor die Ergebnisse unseres Auslegungsrechners auf unserer Homepage (https://www.geocollect.de/auslegung/). Mit Polysun lässt sich dann das Verhalten der geplanten Gebäudetechnik über individuell wählbare Zeiträume simulieren, inkl. der Gewinnung von Erkenntnissen zu deren Wirtschaftlichkeit.
Da wir in der zweiten Jahreshälfte unsere Planungsabteilung personell aufstocken, werden wir künftig auch Simulationen, die das GeoCollect-System betreffen, im Kundenauftrag mittels Polysun ausführen.

GeoCollect-Auslegungsrechner in neuer Version online

Unter dem Link https://www.geocollect.de/auslegung/ ist unser neuer Auslegungsrechner für GeoCollect-Anlagen online.

Neu sind u.a.:

  • die Möglichkeit, die Vollbenutzungsstunden vorzuwählen (2.400 h für Heizen und Warmwasserbereitung bzw. 1860 h für Anlagen, die nur zum Heizen sind)
  • die Möglichkeit, diese Werte selbständig zu editieren; d.h., man kann die Anlagengröße für z.B. 2.200 Vollbenutzungsstunden berechnen lassen.
  • eine Zuordnung der Klimazone nach PLZ-Gebiet des Bauvorhabens
  • eine verbesserte Bedienung
  • Bessere Integration der Auslegung nach Kühllast für passives Kühlen

Viessmann führt das GeoCollect-Sortiment

Seit Juni 2018 führt Viessmann das GeoCollect-System.
Lagerführend sind Komplettpakete für 6, 8, 10 und 13 kW – Wärmepumpen.

Alle anderen Anlagengrößen werden im Streckengeschäft ebenfalls durch Viessmann vertrieben.
Die Auslegung und Planung hierfür erfolgt durch GeoCollect.