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BEG Einzelmaßnahmen (BAFA-Förderung) im Gebäudebestand

In der Gebäudesanierung gelten ab dem 15.8.22 folgende Fördersätze:

Für den Austausch einer gasbetriebenen Anlage wird ein Heizungs-Tausch-Bonus (10 %) zusätzlich zum regulären Fördersatz eingeführt. Bei diesen Anlagen kann durch einen Austausch viel Energie eingespart werden und damit über mehr Energieeffizienz der Klimaschutz besonders gestärkt werden.

Für diesen Heizungs-Tausch-Bonus für Wärmepumpen gelten folgende Kriterien und Bedingungen:

  • Für den Austausch von funktionstüchtigen Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen wird ein Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt.
  • Für den Austausch von funktionstüchtigen Gasheizungen wird ein Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt, wenn deren Inbetriebnahme zum Zeitpunkt der Antragsstellung mindestens 20 Jahre zurückliegt. Für Gasetagenheizungen wird der Bonus unabhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme gewährt.
  • Nach dem Austausch darf das Gebäude nicht mehr mit fossilen Brennstoffen im Gebäude oder gebäudenah beheizt werden.

Zusätzlich wird ein sogenannter Wärmepumpen-Bonus von 5 Prozentpunkten gewährt, wenn als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser erschlossen wird.

Die Fördersätze liegen damit ab 15.08. bei den Einzelmaßnahmen bei bis zu 40 % bei Wärmepumpen mit Heizungs-Tausch-Bonus und Wärmepumpen-Bonus.

Einzelmaßnahmen Zuschuss Zuschuss iSFP-Bonus Heizungs-Tausch-Bonus Wärmepumpen Bonus Max. Fördersatz
Solarthermie 25 % 25 %
Biomasse 10 % 10 % 20 %
Wärmepumpe 25 % 10 % 5 % 40 %
EE-Hybrid ohne
Biomasseheizung
25 % 10 % 5 % 40 %
EE-Hybrid mit
Biomasseheizung
20 % 10 % 5 % 35 %
Gebäudehülle 15 % 5 % 20 %
Anlagentechnik 15 % 5 % 20 %
Heizungsoptimierung 15 % 5 % 20 %

Die Fachplanung aller Einzelmaßnahmen wird weiterhin mit bis zu 50 % der Kosten der Fachplanung gefördert.

Mitschnitte der Vorträge der GeoCollect-Anwenderschulung vom 26./27.08.21 in Glentleiten

Aufgrund der starken Nachfrage, insbesondere Derer, die teils urlaubsbedingt nicht an unserer Anwenderschulung am 26. & 27. August in Glentleiten teilnehmen konnten, veröffentlichen wir die Video-Mitschnitte der Vorträge der Referenten auf Youtube.

Hier die Links im Einzelnen:

Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir gern zur Verfügung.

Wussten Sie schon …

… dass man GeoCollect-Anlagen auf kleinen Grundstücken mühelos in zwei Ebenen verlegen kann.
Die untere Einbautiefe liegt dann bei mindestens 2,30; der Zwischenraum zwischen den unteren und den oberen Strängen wird komplett eingesandet. So werden auch die tieferen Stränge schnell regeneriert. Die Auslegung erfolgt dabei nach den Auslegungswerten für Sandboden.

Und:

Bei Großanlagen werden oft mehrere GeoCollect-Stränge nach Tichelmann zu Gruppen zusammengefasst und nicht einzeln an einen Verteiler geführt.
So kann eine 120 kW – Anlage z.B. mit einem 12-fach-Verteiler, zu dem immer 10 nach Tichelmann verschaltete Stränge als Gruppe mit 40er PP-Rohr errichtet werden.

GeoCollect-Auslegungsrechner in neuer Version online

Unter dem Link https://www.geocollect.de/auslegung/ ist unser neuer Auslegungsrechner für GeoCollect-Anlagen online.

Neu sind u.a.:

  • die Möglichkeit, die Vollbenutzungsstunden vorzuwählen (2.400 h für Heizen und Warmwasserbereitung bzw. 1860 h für Anlagen, die nur zum Heizen sind)
  • die Möglichkeit, diese Werte selbständig zu editieren; d.h., man kann die Anlagengröße für z.B. 2.200 Vollbenutzungsstunden berechnen lassen.
  • eine Zuordnung der Klimazone nach PLZ-Gebiet des Bauvorhabens
  • eine verbesserte Bedienung
  • Bessere Integration der Auslegung nach Kühllast für passives Kühlen